Geschnitten & Gedruckt

Ausstellung in der Schlachthofkneipe

Hier ein Hinweis auf meine Gemeinschaftsausstellung  ab 07.09. 2014 mit G. Pollakowski in der Schlachthofkneipe in Bremen. Kunstinteressierte sind ab 15 Uhr herzlich willkommen. Die Eröffnungsrede hält  der Künstler Steffen Liebsch aus Bremerhaven.

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Pressemitteilung: „Geschnitten & Gedruckt“
Die Bremer Künstlerin Conny Wischhusen und der Bremerhavener Künstler Godehard Pollakowski zeigen in den Räumen der Schlachthofkneipe Holz- und Linolschnitte. Die KünstlerInnen nehmen die Collage als Ausgangspunkt für ihre druckgrafischen Arbeiten. Die Grafiken zeigen vielteilige Formfragmente, Linien und Strukturen .
G. Pollakowski wurde 1948 in Wilhelmshaven geboren und studierte Design und Malerei an der Kunsthochschule in Bremen. Er lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Bremerhaven . Grundlage seiner künstlerischen Auseinandersetzung bildet das Informell. Seine bevorzugten künstlerischen Techniken sind Zeichnung, Öl-und Acrylmalerei. In der letzten Zeit überwiegt die Druckgrafik. Die Ausstellungstätigkeit G. Pollakowskis erstreckt sich im Wesentlichen auf den norddeutschen Raum .

Conny Wischhusen wurde 1962 in Bremerhaven geboren. Seit 2 Jahren arbeitet und lebt die gebürtige Bremerhavenerin in Bremen. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt in der Druckgrafik. Sie setzt sich mit Themen wie Klimawandel, der Rolle der Frau und dem Konsum künstlerisch auseinander. Dabei kommt auch die Fotografie zum Einsatz. Sie nimmt Farben und Formen als Inspirationsquelle und verarbeitet diese dann zum experimentellen Linoldruck. Sie druckt auf den unterschiedlichsten Papieren und Materialien.

Die Ausstellung beginnt am Sonntag, den 07.09.2014 um 15 Uhr und ist während der Öffnungszeiten der Schlachthofkneipe bis Ende Oktober zu besichtigen. Wir würden uns freuen Sie/Euch als Gäste der Vernissage begrüßen zu dürfen.

Projekte

Hier werde ich Projekte vorstellen, die ich künstlerisch betreut habe.

„Ich sehe was, was du auch schon gesehen hast!“

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Unter dem Titel : „Ich sehe was, was du auch schon gesehen hast“ haben 27 KünstlerInnen aus Bremen und der Region jeweils ein Bild im  DINA4  Format erstellt.

Folgende KünstlerInnen haben mitgewirkt:
Regina Thier-Grebe, Miriam Aksoy, Petra Wedelken, Hilke Sens, Christiane Böttcher, Ernst Matzke, Ulrich Graf-Nottrodt (Gestaltung der Einladungskarte), Kerstin Graf, Gaby Franke, Ingeborg Rath, Markus Cheong- Wallrich, Kathleen Barberio, Margitta Sündermann, Doris Harders, Alfred Gronak, Ilona Tessmer, Delia Nordhaus, Anja Fahrenberg,Rainer Schmidt, Dieter Peterke, Christian Plep, Hanna Marie Elise Scotti, Susanne Schwartinski-Probst, Tessa Rath, Johanna hh Art, Holger Hertwig und Conny Wischhusen

Die Präsentation beginnt am 13. April um 19 Uhr in der Stadtbibliothek in Bremerhaven . Die Ausstellung endet am 27. Mai 2016.

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„Ich sehe was was du nicht siehst“

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Ein neues Projekt läuft gerade auf Facebook.  Dort haben sich 28 KünstlerInnen zu einer Art Stille-Post-Kunst- Aktion  zusammengefunden. Die erste Künstlerin macht ein Bild in DIN A4 Format und schickt es der nächsten Künstlerin. Die wiederum reagiert auf das Bild mit einem neuen. Und das geht so weiter, bis alle KünstlerInnen ein Bild gefertigt haben und auch eins bekommen haben. Wenn alle fertig sind, werden die Bilder in zwei Ausstellungen gezeigt. Ich werde berichten! Die erste Präsentation ist in der Wallerie, eine Galerie in Bremen-Walle. Die Vernissage war sehr gut besucht und endlich konnten sich alle teilnehmenden KünstlerInnen auch höchstpersönlich kennenlernen. Der Bericht im Bremer Weserkurier  füllt eine halbe Seite! Vielen Dank auch von hieraus!

Die zweite Ausstellung findet im September in der Galerie im Amtshaus in Bad Bederkesa statt.

 

Projekte, die ich mit anderen Künstlern oder Institutionen durchgeführt habe können Sie hier lesen:

 

Aktionen, Projekte (Auswahl)

2004             Bücherwurm im Hanse-Carré

2005             Medienprojekt “Warum Eisbären keine Pinguine fressen“

2005 – 09    Leitung der Kulturwohnung in Wulsdorf

2007 – 11      Kunstbaustelle Grünhöfe

2008 + 10     Projekte im Rahmen der Schulcooltourtage

2008 + 09     Suppenkasper & Götterspeise , “ Zuckerhüte“

(Kinderkulturprojekt von Quartier e.V., Bremen)

2008- 2014   Ferienpassaktion im Geestbauernhaus mit Matthias Kopka

Freundeskreis Paul Ernst Wilke

2008 +09      „1001 Fisch“ Schulflurgestaltung in der Veernschule

2010              Künstlerbuch mit Schülern der Veernschule zum Thema „Freizeitgestaltung in

Bremerhaven“

2010             „Was ist Heimat“  mit Schülern d. Humboldtschule zu den Schulcooltourtagen

 

2010             Kinderkulturprojekt mit Quatier e.V. aus Bremen: Vom Nabel der Welt

„Andenken-Denken an „- Objekt

2010             Minisail im Holzhafen (Kooperation mit dem Kulturladen Wulsdorf)

2011             Postkarten zum Thema „Demokratie“ in der Heinrich-Heine-Schule

Porträt-Fotografien für die Ausstellung in der Moschee in Bremerhaven zum Thema „50 Jahre Migration aus der Türkei“

„Hinschauen-Wegschauen“- Objekt  im Mehrgenerationenhaus

2012              Kinderkulturprojekt mit Schülern der Schule am Ernst-Reuter Platz zum Thema:                             „Ich komm als Blümchen wieder“  mit  einer Ausstellung in Bremen und                                         Bremerhaven mit Quatier e.V.

2012              „Palast der  Produktion“ in der alten Wollkämmerei in Bremen-Blumenthal

2012              Grafiken mit Schülern zum Thema „Wenn Fische lustwandeln“

2013             „Von Fischen zu Schiffen“, Wandgestaltung mit SchülerInnen der Veernschule

2013             “ Bremerhaven knopft“, Projektabschlussausstellung in der Stadtbücherei                                       Bremerhaven 

2014               „figure it out“, Kinderkulturprojekt mit Quartier e.V., Bremen

2015               „Land in Sicht“, Kinderkulturprojekt mit Quartier e.V., Bremen

2016               Beginn des neuen Projektes „Hörbilder – ich sehe was du gehört                         hast“

Preise, Auszeichnungen für Projekte:

  • „Warum Eisbären keine Pinguine fressen“  –  Jugendpreis der SPD , „Kikania der Woche“ vom Kika, „Goldene Göre“ vom Deutschen Kinderhilfswerk, Internationaler Medien Award  in Österreich in Kooperation mit dem AWI, Offener Kanal, Kulturladen Wulsdorf, Schulklassen in Gera und Bremerhaven
  • 3. Platz “ Von Kugeln und Kisten“ beim „Gib dem Hass keine Chance“- Projekt
  • 1. Platz beim Jugendfilmfest in Bremerhaven für den Stop-Motion Film „Ritter Klapperbach“ mit der Veernschule

 

 

 

Ältere Projekte finden Sie hier:  http://conny-wischhusen-art.blogspot.de/

Presse

Hier auf dieser Seite finden Sie eine kleine Auswahl an Pressestimmen:

Über meine Ausstellung „Stangeneware2“ im Syker Heimatmuseum berichtete der Weserkurier in folgendem Artikel:

 https://www.weser-kurier.de/region/syker-kurier_artikel,-ihr-erstlingswerk-ist-immer-dabei-_arid,1704474.html

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In Bremerhaven im neueröffneten Fischkai 56 habe ich die erste Ausstellung kuratiert. Darüber schrieb die BILD folgenden Artikel:

http://www.bild.de/regional/bremen/kuenstler/eroeffnen-kulturzentrum-im-bremer-fischereihafen-44813172.bild.html

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Ein aktueller Bericht über meine Ausstellung im Amtshaus in Bad Bederkesa  war am 8.3.2016 in der Nordsee-Zeitung zu finden.

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Der Hinweis des „Weserkuriers“ auf das  Projekt und die Präsentation in der Wallerie „ich sehe was was du nicht siehst“
Über die Vernissage war ein toller Artikel erschienen. Hier der Link auf die Vernissage .

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Hier ein Artikel im Stadtteilkurier des Weserkurier vom 1. Juni 2014 : Autor: Edwin Platt http://www.weser-kurier.de/bremen_artikel,-Auf-der-Suche-nach-neuen-Inspirationen-_arid,863178.html

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Die gemeinsame Ausstellung „Frauen sehen Männer“, die in Bremerhaven in der Galerie auf Zeit im November 2014 gezeigt wurde, beschäftigte Friedo Strucke in seinem Text : Frauen sehen Männer .

Conny Wischhusen

 

geb. 1962 in Bremerhaven

1984 – 2000 Berlin

2000 – 2012 Bremerhaven

 

 

seit 2012 Bremen

2012 Atelier in der Neustadt in Bremen

2014 Gründung der „AtelierGalerie einseins7“ in Bremen

seit 2015 Mitglied der Künstlergruppe „panopticon“

Mitgliedschaften:

  • Wilke Atelier, Bremerhaven
  • Museumsfreunde Weserburg 
  • Künstlersozialwerk Paul Klinger

Zu meinen Arbeiten :

Zitat aus der Einführungsrede von Ernst Matzke zur Stangenware:

„Nun, wir entdecken eine minimalisierte, abstrakte Darstellungsform von stangenartigen Gebilden auf monochromen Farbgründen unterschiedlicher Intensitäten. Wischhusen benutzt dazu mal Farbpaletten mit reinen, leuchtenden Farbtendenzen, mal die dumpferen, erdigen Töne.   Conny Wischhusen bewegt sich als Künstlerin in der sogenannten Abstrakten Kunst, die eine Sammelbezeichnung für nach 1900 in Erscheinung getretene Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts ist. Abstrakte Kunst verwendet die bildnerischen Gestaltungsmittel teils – wie auch der Kubismus – vom Gegenstand abstrahierend, teils völlig losgelöst von Natur und realen Gegenständen, also eine gegenstandslose Kunst. In der Verbreitung der damals aufkommenden Fotografie mit ihrer neuen Möglichkeit der Naturwiedergabe wird eine der Ursachen für das Entstehen der abstrakten Kunst gesehen. Werke der ersteren abstrakten Kategorie zeigen noch abstrahierte, verwesentlichte, auf eine Essenz verdichtete Gegenstände, Figuren und Räume, in die sich Conny Wischhusen künstlerisch insbesondere mit ihren Linolarbeiten einreihen lässt und jetzt mit ihrer „Stangenware“ sich einer späteren Kategorie in neuer Sichtweise nähert. „

 

Auszug eines Teils der Einführung zu „Stangenware II“ von Evita Emersleben:

„Conny Wischhusen spielt mit Material und Farben. Das Material ist bevorzugt be­nutzt, günstig und von Verpackung im Kontrast zu edleren Materialien, die auf meist rechteckigen Formaten sitzen. Leinwände sind aufgezogen oder nicht, grundiert oder pur, gebraucht oder geknickt. Wichtig erscheint meist der Rand, der ausge­franzt oder betont wird, an dem manchmal die Stange zu entdecken ist. Die Stange ist gelegentlich unter Schichten versteckt zu finden oder setzt sich scheinbar in einem anderen Bild fort oder ist frech von einer Vogelperspektive sichtbar und wird hier zu einer geschlossenen Linie, dem Kreis. Alle Elemente zusammen ergeben eine große sinnliche Vielfalt. Der rote Faden ist die Linie als Formensprache, die sich teils in dem Format wiederholt, mit dieser gespielt und variiert wird. Mitunter wird sie gegenständlich wie bei ihrem Erkennungsbild bleibt der Gegenstand Linie.“

Martin Koroscha schreibt im Vorwort meines dritten Kataloges (Auszug):

Conny Wischhusen liebt Farbe. Die ganze Palette kommt bei ihr zum Einsatz. Besonders im Werkzyklus von „neverendingstory“ finden sich oft eigenwillige Farbkompositionen, ohne dass sie jemals zu bunt wirken. Das liegt an dem Gebrauch leuchtender und gedämpfter Farbtöne und dem Simultankontrast, also dem Phänomen das Farben die nebeneinanderliegen sich gegenseitig beeinflussen.Es gibt aber auch in dieser Bilderserie in der Farbigkeit reduzierte Bilder, fast nur in Blautönen oder in Unfarben wie Schwarz, Weiß und Grau gehalten.Die Werke der „neverendingstory“ lassen an Kartografien denken, an Straßen und Wege, die nebeneinander laufen und sich kreuzen und an Markierungspunkte. Im Gegensatz zu der zuvor besprochenen Werkreihe ist hier das Mehrschichtige das Prinzip. Schon die Arbeitsweise von Conny Wischhusen ist auf mehrere Ebenen angelegt. Durch Abklebungen werden Flächen reserviert, d.h. diese Stellen behalten beim erneuten Übermalen ihre zuvor angelegte Farbe.Es hat etwas von Sortieren, Überarbeiten, beiseitelegen, verwerfen und erneutes Sortieren und in der Tat gab eine längerfristige Haushaltsauflösung der Künstlerin den Impuls zu dieser Serie. Deshalb auch der Titel „neverendingstory“:„nimmt das denn niemals ein Ende, wie bewältige ich das Chaos und behalte den Überblick über das Ganze.“ Was hier einer Situation des Lebens entnommen ist, beschreibt zugleich den Werdegang der Künstlerin Conny Wischhusen, ihrem Sammeln von Eindrücken, der anschließenden Umwandlung durch Reduzierung, die so zu einer klaren Form im Dialog mit der Farbe führen, ohne Schnickschnack.