geb. 1962 in Bremerhaven

1984 – 2000 Berlin

Fortbildungen u. a.  bei Jonathan Sherate in Berlin und verschiedenen Weiterbildungseinrichtungen

2000 – 2012 Bremerhaven

seit 2012 Bremen

2012 Atelier in der Neustadt in Bremen

2014 Gründung der „AtelierGalerie einseins7“ in Bremen

seit 2015 Mitglied der Künstlergruppe „panopticon“

Mitgliedschaften:

  • Wilke Atelier, Bremerhaven
  • Kunstfreunde Weserburg 
  • Künstlersozialwerk Paul Klinger

Zu meinen Arbeiten :

Zitat aus der Einführungsrede von Ernst Matzke zur Stangenware:

„Nun, wir entdecken eine minimalisierte, abstrakte Darstellungsform von stangenartigen Gebilden auf monochromen Farbgründen unterschiedlicher Intensitäten. Wischhusen benutzt dazu mal Farbpaletten mit reinen, leuchtenden Farbtendenzen, mal die dumpferen, erdigen Töne.   Conny Wischhusen bewegt sich als Künstlerin in der sogenannten Abstrakten Kunst, die eine Sammelbezeichnung für nach 1900 in Erscheinung getretene Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts ist. Abstrakte Kunst verwendet die bildnerischen Gestaltungsmittel teils – wie auch der Kubismus – vom Gegenstand abstrahierend, teils völlig losgelöst von Natur und realen Gegenständen, also eine gegenstandslose Kunst. In der Verbreitung der damals aufkommenden Fotografie mit ihrer neuen Möglichkeit der Naturwiedergabe wird eine der Ursachen für das Entstehen der abstrakten Kunst gesehen. Werke der ersteren abstrakten Kategorie zeigen noch abstrahierte, verwesentlichte, auf eine Essenz verdichtete Gegenstände, Figuren und Räume, in die sich Conny Wischhusen künstlerisch insbesondere mit ihren Linolarbeiten einreihen lässt und jetzt mit ihrer „Stangenware“ sich einer späteren Kategorie in neuer Sichtweise nähert. „

 

Auszug eines Teils der Einführung zu „Stangenware II“ von Evita Emersleben:

„Conny Wischhusen spielt mit Material und Farben. Das Material ist bevorzugt be­nutzt, günstig und von Verpackung im Kontrast zu edleren Materialien, die auf meist rechteckigen Formaten sitzen. Leinwände sind aufgezogen oder nicht, grundiert oder pur, gebraucht oder geknickt. Wichtig erscheint meist der Rand, der ausge­franzt oder betont wird, an dem manchmal die Stange zu entdecken ist. Die Stange ist gelegentlich unter Schichten versteckt zu finden oder setzt sich scheinbar in einem anderen Bild fort oder ist frech von einer Vogelperspektive sichtbar und wird hier zu einer geschlossenen Linie, dem Kreis. Alle Elemente zusammen ergeben eine große sinnliche Vielfalt. Der rote Faden ist die Linie als Formensprache, die sich teils in dem Format wiederholt, mit dieser gespielt und variiert wird. Mitunter wird sie gegenständlich wie bei ihrem Erkennungsbild bleibt der Gegenstand Linie.“