Kunst

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Auf der wunderschönen Ostseeinsel Poel gibt es ein wunderbares Café mitsamt einer eigenen Galerie im Obergeschoss, das Café Frieda. Dort zeige ich seit dem September meine Stangenware 50er, sowie einen kleinen Querschnitt der anderen Werke.  Die Ausstellung ist noch bis zum Ende dieses Jahres dort anzusehen zu den Öffnungszeiten. Hier ein Blick in die aktuelle Hängung dort in der Galerie.  Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, denn auch der Kuchen ist unbedingt zu empfehlen. 

Vor kurzem erschien mein aktueller Katalog zur Ausstellung in Bad Bederkesa „Stangenware“.Ich möchte mich an dieser Stelle bei dem Bremer Grafiker Ulrich Graf Nottrodt bedanken, der den Katalog gestaltet hat. Ferner möchte ich dem Bremer Künstler Ernst Matzke für die Rede in Bad Bederkesa bedanken, die nun auch die Einführung im Katalog ist.  Hier im Link ist der Katalog digital einsehbar.

https://issuu.com/ulinottrodt/docs/stangenware_04082016

 

Wenn Sie ihn im Original haben möchten, schreiben Sie mir eine kurze Mail. Der Katalog kostet 5,-€ zzgl. Porto und Verpackung.

 

 

 

12963721_1165831856763237_7664128533782137290_nMit der Künstlergruppe panopticon habe ich in einer Gruppenausstellung in der Gesellschaft für aktuelle Kunst in der GAK Bremen in der Reihe Frei.Zeit. vom 22.4.bis zum 24. 4. 2016 meine Werkreihe „“Datenschürze“ präsentiert. Hierbei handelt es sich um Abfallstreifen  aus öffentlichen Foto-Druckautomaten . Diese Streifen habe ich neu zusammengefügt und ihnen damit eine neue Bedeutung gegeben.

 

Um einen Einblick zu bekommen gibt es hier den Text für die BesucherInnen der Ausstellung:

Die Reihe Frei.Zeit in der GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst nutzt den Augenblick, in dem sich nach dem Abbau der einen und dem Aufbau der nächsten Ausstellung die Räume einer Institution ganz pur zeigen. Diesen Moment stellt die GAK Kulturproduzent/innen aus Bremen am jeweils ersten Wochenende nach Ausstellungsschluss in Form einer von der Programmatik des Hauses unabhängigen Plattform zur Verfügung: für Konzerte, Performances, Lesungen, Modeschauen, Filmscreenings, Buchvorstellungen, Kurzausstellungen uvm. In diesem Rahmen freut sich die GAK, sieben Künstler/innen mit der Ausstellung panopticon in ihren Räumen begrüßen zu können.

Die Arbeiten der Ausstellung panopticon befassen sich mit der Identität des Menschen im 21. Jahrhundert. Eine immer stärker werdende mediale Welt verspricht Sicherheit, holt aber durch die vielen sozialen Netzwerke auch Jede/n aus der Anonymität heraus. Die Frage bleibt: Wie viel und was darf ich von mir preisgeben? Welche Spuren hinterlässt der Mensch im Netz? Wie sieht die Privatsphäre im Zeitalter virtueller Plattformen aus, oder gilt allein „…die Gedanken sind frei“? Gibt es Sicherheit für uns im Netz? Wie sind unsere Daten gesichert, in Hinblick auf die Tatsache, dass wir als Kund/innen und Konsument/innen, als Versicherungsnehmer/innen, Steuerzahler/innen usw. in großen Datenbanken gespeichert sind, die zum großen Teil miteinander vernetzt sind? Sieben Künstler/innen stellen sich im Rahmen der Reihe Frei.Zeit mittels verschiedenen Kunstgattungen dieser Thematik.

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CONNY WISCHHUSEN

„Daten, von denen wir nicht wussten, dass es sie gibt, finden Wege, die nicht vorgesehen waren, und offenbaren Dinge, auf die wir nie gekommen wären.“ Aus: Das Neue Spiel, Michael Seemann, orange-press, 2014, S.38

Datenschürze, 2016, 40 Collagen aus Fotostreifen, 10 cm x 15 cm
„Porträt“, 2016, Fotostreifen auf Karton, 50 cm x 70 cm
Fotostreifen, die als Reste beim Zuschnitt von Fotos aussortiert werden, hat Conny Wischhusen eingesammelt. Diese Fotostreifen sind Datenabfälle, die beim Zuschnitt von ausgedruckten Fotos bei der digitalen Entwicklung in Automaten, die mittlerweile in jedem Drogeriemarkt, Kaufhaus etc. zu finden sind, anfallen. Conny Wischhusen hat diese Fotostreifen neu sortiert. Die häufig noch zu erkennenden Bildfragmente sind die Parameter, die sie für die entstehenden Collagen als Basis genommen hat.

Diese werden in einen neuen Kontext gesetzt, erzählen quasi eine neue Geschichte. In den meist kleinformatigen Collagen, arbeitet Conny Wischhusen mit „Datenabfall“, den sie in einen neuen visuellen Kontext setzt.

Text: Martina Gropius

Datenschürze (Ansicht aus der Ausstellung)

 

Meine nächste Einzelausstellung findet ab 6. März 2016 in der Galerie im Amtshaus in Bad Bederkesa/Geestland statt.

Stangenware Bederkesa

„Stangenware“. So benennt Conny Wischhusen ihre neuesten, malerischen Werke. War man von ihr bisher mehr fantasievolle, klein- bis großformatige Linol-Druckgrafiken oder experimentelle Druckgrafiken in teilweise collagierter Mischtechnik gewohnt, so greift sie jetzt zu Pinsel und Spachtel, verwendet die unterschiedlichsten Farbmaterialien und Malgünde, die nicht unbedingt als gebräuchlich gelten. Gewöhnliche Verpackungskartons, unbehandelte Baumwoll-Säcke bis hin zu Leinwänden aus industrieller „Stangenware“, sorry – Massenproduktion“… (Auszug: Text: Ernst Matzke)

Zur Vernissage möchte ich euch/Sie herzlich einladen!
Der Künstler Ernst Matzke aus Bremen wird die Einführungsrede halten!

Die Ausstellung ist Montags bis Freitags von 10 – 12 Uhr und von 14 – 16 Uhr zu bescihtigen. Andere Termine am Wochenende gerne auch nach persönlicher Absprache!

Adresse:

Amtsstraße 8

27624 Geestland

 

Infos unter : 0177/6868294

Es gab einen tollen Artikel am 8. März 2016 in der Bremerhavener Nordsee-Zeitung über die Ausstellung. Vielen Dank!

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Unsere Facebookkunstaktion geht auf Reisen nach Bad Bederkesa. Dort präsentieren wir im Amtshaus  vom 27. September bis zum 13 Oktober die entstandenen Arbeiten von allen Künstlerinnen und Künstlern. Zur Vernissage am 27. 9. um 11 Uhr laden wir alle kunstinteressierten BesucherInnen ganz herzlich ein.

Begrüßung: Hilke Sens

Einführung in das Projekt: Conny Wischhusen

Das Kunstprojekt: KünstlerIn A gestaltet ein Werk im Format
DIN A4 und schickt dieses per Post an KünstlerIn B. Diese(r) lässt sich
vom zugesandten Motiv inspirieren und erstellt innerhalb von 14 Tagen im
gleichen Format ein eigenes Werk, das er/sie an KünstlerIn C verschickt …

Der Austausch findet über eine geheime Facebookgruppe statt. Die KünstlerInnen kennen sich gegeseitig teilweise noch nicht persönlich und sehen sich bei der Präsentation zum 1. Mal.
Verwendete Techniken:  Malerei, Grafik, Fotografie und Collage.

Teilnehmende Künstler/innen: Conny Wischhusen (Bremen), Ulrike Miesen-Schürmann (Bremen), Doris Harders (Bremerhaven), Ingeborg Rath (Bremerhaven), Margitta Sündermann (Loxstedt), Gudrun Eickelberg (Bremen),
Rolf W. Krooß (Bremerhaven), Sven Willms (Bremerhaven), Regina Thier-Grebe, Ulrich Graf-Nottrodt (Bremen), Hilke Leu (Bremerhaven),
Markus Cheong-Wallrich (Bremerhaven), Roland Lotz (Bremerhaven), Inge Schumacher (Bremerhaven), Bärbel Ricklefs-Bahr (Schiffdorf),
Christian Plep (Bremen), Ines Liniewicz (Syke), Dorothea Kokot-Schütz (Loxstedt), Günter Röpke (Bremerhaven), Monika Wolf (Bremerhaven),
Delia Nordhaus (Bremen), Hilke Sens (Langen), RuthEECordes (Syke), Andina Frey (Bissenhausen), Christiane Caroline Möller (Hamburg),
Lissi Jacobsen (Bremerhaven), Friedo Stucke (Wanna), Kerstin Graf (Bremen)

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